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Vereinsgeschichte

Der Verein
VEREINSGESCHICHTE

Kritische Zeitgenossen haben es als eine fixe Idee betrachtet. Im Nachhinein muss man wohl eher von Weitsicht oder Inspiration sprechen, was fünf Behrensdorfer zu später Stunde bewegte, als sich im Januar 1978 im ,,Landhaus Kramp" sich vorstellen mochten, einen Sportverein zu gründen.

Fritz Kramp, Herbert Sachau, Henning Horn, H.-R. Osbahr und Peter Treczocat waren nicht allein vom Köm und Bier beseelt, nein sie wollten den nun im Raum stehenden Gedanken in die Tat umsetzen.

Man war sich gegenwärtig, dass wenige Jahre nach Auflösung der Oberstufe der Schule Behrensdorf die Jugend der Gemeinde in Lütjenburg, Hessenstein und Wentorf ihren Sport ausübte. Man war sich auch bewusst, dass durch das Wirken eines Sportvereins die zunehmende Verödung der ländlichen Gemeinden aufgehalten werden könnte.

Schon sprach man am selben Abend vom Namen des Vereins, vom Wappen, vom Spielplatz, von Überzeugungsarbeit an und mit weiteren Interessierten.

Nur wenige Tage später waren die Chefs der beiden ,,Kommunikationszentren", E.-G. Schröder und H. Schuldt mit von der Partie, und sie sollten, gleich den fünf ,,Geburtshelfern", eine sehr wesentliche Rolle im Werdegang des Vereins spielen.
Herbert Sachau gab den Anstoß zum Namen VfB (Verein für Bewegungsspiele) in Erinnerung an den 1946 gegründeten VfB Waterneverstorf. Über 80 Mitglieder hatten sich damals in den Nachkriegswirren mit Enthusiasmus unter den Namen dieses Vereins zusammengefunden, um auf dem "Gänseberg" Handball und dann auch FuBball zu spielen. Wurfkräftigste Handballerin der Damenmannschaft soll damals G. Dobrindt ("Trudchen") gewesen sein.

Schon vier Jahre später (1950) war der Verein am Ende. Den Vollzug der Auflösung unterzeichneten die Lehrerin Plischka und Gerd Sachau. Sicherlich war auch der "zweite Treck", nämlich der Wegzug vieler Flüchtlinge in die neu aufzubauenden Ballungszentren Deutschlands, namentlich nach Nordrhein-Westfalen, ein wesentlicher Grund für das frühe Ende des Vereins.

Auch über das Wappen des Vereins war man sich schnell einig: Das Wahrzeichen Behrensdorfs, der Leuchtturm, sollte im Zentrum stehen. Wasser und Möwe, sowie die Farbe Gelb für den Strand und Blau für das Meer waren einzuarbeiten.

Schnell war man sich in der Vorbereitungsrunde der o.g. "Gründungsväter" einig über ein Satzungskonzept, über das Vereinslokal (Schröder), über das Nutzungsrecht des Sportplatzes am Seekamp, über Beitragshöhe, Spartenangebote und designierte Verantwortungsträger.

So konnte am 13. März 1978 zur Gründungsversammlung eingeladen werden. 71 Gründungsmitglieder wählten ihre Funktionsträger/innen, die allesamt von der kurz darauf einberufenen ersten Jahreshauptversammlung bestätigt wurden:
Peter Treczokat (1. Vorsitzender), Hermann Schuldt (2. Vorsitzender), Hans-Rudolf Osbahr (Geschaftsführer), Dieter Möller (Schatzmeister), Henning Horn (Fußballobmann), Peter Holst (Sparte Schach), Herbert Sachau (Sparte Skat), E.-G. Schröder (Sparte Tischtennis), Jutta Bahr (Damen-Gymnastik), Elisabeth Hoeck (Kinderschwimmen), Otto Marxen (Pressewart), Hans Horn, Heinrich Sachau und Helmut Petersen (Platzwarte).

Was sich in der Gemeinde nun an Gemeindesinn und tatkräftigem Wirken entwickelte, war wohl über die Gemeindegrenzen hinaus beispiellos und auch beispielhaft: Die Gemeindevertetung beschloss die Übernahme der Nutzungskosten des Sportplatzes, die Sparten begannen sofort ihren Sportbetrieb, der Sportobmann konnte gleich zwei (!) Herren-Fußballmannschaften, sowie eine A-, eine D-, und eine E-Jugendmannschaft melden. Der Fischer (!) Richard Lorenz erklärte sich bereit, zwei Tornetze zu knüpfen, Treczokat und Schuldt stellten ihre Duschen für die Sportler zur Verfügung. Tischtennis konnte bei Schröders im Saal gespielt werden. Peter Gerlach gewann den Ausschreibungspreis für das von nun an gültige Vereinswappen, die "Nordsaat" stellte Zaundraht zur Einfriedung des Sportplatzes zur Verfügung, neben Einzelspenden (Fußbälle, Trikots, usw.) gingen an Barspenden in kürzester Zeit an die 2000 DM ein.

Die größte Aufgabe aber lag noch vor den Vereinsmitgliedern: Der Neubau eines Sportplatzes mit Sportlerheim - auch zur Mitbenutzung von Schule und Schützen-Gilde vorgesehen.

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